Natürliche Bewegung. Integrale Bewegung.
Deine Bewegung

RIVERS hilft dir, deine natürliche Bewegung und deine integrale Bewegung zu finden, zu entwickeln und zu erhalten

Natürliche Bewegung ist die funktionelle Bewegung, die in deinen Körper eingebettet ist. Integrale Bewegung ist die Qualität, wenn sich der ganze Mensch, und nicht nur der Körper, als Einheit bewegt.


Natürliche Bewegung beinhaltet primäre, evolutionär gewachsene Bewegungsformen wie stehen, gehen, rennen, werfen und tragen. Unsere individuelle Bewegungs-Entwicklung beziehen wir ebenso ein: liegen, rollen, aufrichten, hocken, kriechen, hüpfen, springen und landen und so weiter. Natürliche Bewegung umfasst Stabilität, Agilität, Flexibilität, Elastizität, Mobilität und Fluidität. Sie ermöglicht dir, dich mühelos und kontinuierlich zu bewegen und dabei Stärke, Kraft und Ausdauer zu entwickeln.


Integrale Bewegung ist deine Ganzheit, die sich bewegt, fließt und wächst wie ein Fluss. Hier wird auch die soziale und kulturelle Bewegungs-Entwicklung nachvollzogen: einerseits im Ausdruck, in der Geste, im Tanz; andererseits vom Spiel über den Kampf hin zur Kampfkunst. Bewegung, Empfindung, Zustand und Interpretation bilden ein differenzierbares, aber untrennbares Ganzes. Integrale Bewegung löst die scheinbaren Trennungen oder Reduktionen von Körper und Geist auf und lässt dich erleben, wie ungetrennt du bist.

Köbi-Dynamik

Köbi-Dynamik

Natürliche Bewegung entfaltet sich durch Expansion und Kontraktion, oder differenzierter, durch einen Prozess des Zentrierens, Öffnens, Ausweitens, Verschmelzens und Integrierens. Wir nennen diesen Prozess die Köbi-Dynamik (coebi).


Kultivations-Dynamik

Integrale Bewegung wird durch Wahrnehmung kultiviert, durch einen Prozess des Beobachtens und Empfindens, Differenzierens und Integrieres und des Subtilisierens und Verwesentlichens. Wir nennen dies die Kultivationsdynamik.

Beide Dynamiken bilden zusammen ein Ganzes ohne Hierarchie. Wir nennen es Integraldynamik (siehe auch das Buch). Das größere Stück im Kuchen? Integrieren, da Integration in beiden Dynamiken vorkommt.


Kultivations-Dynamik

Integration

auf allen Ebenen

Natürliche Bewegung entfaltet die Funktionalität deines Körpers und deiner Bewegungen. Integrale Bewegung entfaltet den Sinn deines Seins und die Bedeutung deines Lebens.

Beide Bewegungen verbinden. Natürliche Bewegung verbindet die verschiedenen Körperteile zu einer starken Struktur und kraftvollen Bewegung. Integrale Bewegung verbindet alle Aspekte deines Seins in einen kohärenten Prozess, der sich mit anderen und der Welt verbindet.


PLAY
PLAY

Wir arbeiten in vier Quadranten

RIVERS RIDDLES
Bewegungs-Rätsel für Neuroplastizität und phenotypische Plastizität (die Formbarkeit des Gehirns und des Körpers)

RIVERS BASE
Kurze Bewegungs-Abläufe und Flows mit gezielter Wirkung auf Körper und Wahrnehmung

RHYTHM
Neben der Köbi- und der Kultivations-Dynamik arbeiten wir mit weiteren Dynamiken. Mehr dazu im Buch der Bewegung

PLAY
Partner-Settings, Lernfelder und Impulse zur Förderung strukturierter Spontaneität und Diversität in der Bewegung

Noch nicht genug?

Was unterscheidet RIVERS von anderen zeitgenössischen Bewegungs-Methoden?

RIVERS ist aus mehr als dreißig Jahren Erfahrung gewachsen. Das ist schon einmal ein Unterschied zu vielen schnelllebigen Methoden und Trends.
Von anderen seriösen Methoden unterscheidet sich RIVERS durch die Methodik. Wir arbeiten mit den zehn Verben der Köbi- und der Kultivations-Dynamik. Diese geben uns und allen RIVERS-Bewegten sowohl einen extrem klaren Rahmen, als auch die maximale Freiheit der individuellen Bewegungs-Erforschung und -Entfaltung.
Denn entweder wird Bewegung in einem nicht-spezialisierten Feld schnell einmal beliebig und man bleibt nicht weit des Einsteiger-Niveaus stehen, oder man spezialisiert sich dann eben doch wieder, wenn auch unbemerkt.

Niemand kommt mit einem universellen Angebot daher, auch wenn es so verkauft wird. Denn man kommt immer aus einer bestimmten Perspektive. Und sei sie noch so universell, es ist eine Perspektive, eine Positionierung, ein Hintergrund. Es geht nicht, «reine Bewegung» zu vermitteln. Es ist immer eine Auswahl, ein Stil. Wie in jeder Methode wird auch hier durch eine bestimmte Fragestellung in einem bestimmten Kontext für einen bestimmten Kontext selektioniert.
Darum unterscheiden wir zwischen Methodik und Methode. Die Methodik ist die Integraldynamik und wird kurz und gut mit 10 Verben beschrieben: zentrieren, öffnen, weiten, vernetzen, integrieren, beobachten, empfinden, differenzieren, subtilisieren, verwesentlichen. Da die Integraldynamik eine Dynamik beschreibt, aber keine konkrete Form und Inhalte vorgibt, kann sie sich jederzeit und überall anders ausgestalten (auch außerhalb der Bewegungs-Praxis). Das ist der Vorteil. Der Nachteil ist, dass sie keine konkreten Formen und Inhalte bietet und so diejenigen, die noch über kein Bewegungs-Repertoire und Techniken verfügen, überfordert.
Hier kommt RIVERS ins Spiel, die Methode, welche möglichst intelligente Impulse in verschiedenen Formen (Bewegungsabläufe, Flows, Lernfelder etc.) liefert, um Kompetenzen zu fördern und ein Repertoire aufzubauen. RIVERS ist ganz klar ein Kind seiner Zeit, basierend auf führenden Erkenntnissen als auch auf den persönlichen Bewegungs-Hintergründen, Bewegungs- und Körper-Typen von Martin und Katrin. So weit diese auch sind, sie sind immer noch eine Selektion. Auch wenn wir immer wieder darauf hin arbeiten, die eigene Bewegung zu finden und zu kultivieren und dazu auch offene Lernfelder einsetzen, müssen wir doch auch mit Bewegungen arbeiten, die wir vorgeben, um das Bewegungsspektrum zu weiten oder bestimmte Aspekte gezielt zu kultivieren. Dies geschieht in der Dreiheit imitieren – integrieren – innovieren, die in der Integraldynamik beschrieben wird (siehe das Buch Integraldynamik).
RIVERS ist sowohl in sich gültig als auch Hinführung zur Integraldynamik, und während letztere durchaus «universal» genannt werden könnte, was wir jedoch nicht tun, sind wir so realistisch, nicht den Anspruch zu haben, «reine Bewegung» anbieten zu wollen. Deshalb heißt RIVERS RIVERS (und die Praktizierenden nennen wir manchmal spielerisch auch RIVERS) und nicht einfach «Bewegung». Dieser Realismus ist auch ein Unterschied zu gewissen anderen Bewegungs-Methoden.

Komplexe Systeme wie Bewegung erfordern eine echte Einfachheit in der Herangehensweise, die nicht vereinfacht, reduziert oder verfälscht, sondern welche diese Komplexität voll entfaltet. Dies bieten uns die zehn Verben und ihre Verben-Familien (siehe Buch der Bewegung und Integraldynamik).
Wir erheben zusätzlich den Anspruch, auf der Höhe der Zeit zu sein. Wir bleiben offen und differenzieren. Wir halten uns über Forschungen auf dem Laufenden und inkorporieren relevante Ergebnisse.

RIVERS und traditionelle Bewegungs-Wege
RIVERS Mab

RIVERS ist in der Tat die nächste Generation der Bewegungs-Praxis. Und zwar aus folgenden Gründen:

Wir werden, was wir praktizieren. Wissenschaftler des Max Planck-Institus haben das in Forschungen deutlich aufgezeigt. Unsere Neuroplastizität (und phenotypische Plastizität) wird von der Praxis geformt. Wir werden von unserer Praxis geformt. Eingeschränkte Methoden formen vielleicht neue neuroplastische Wege und Formen, doch eben nur eingeschränkt. Je vielseitiger die Methode, desto vielseitigere, vernetztere, agilere Menschen werden wir. RIVERS ist mit Sicherheit eine der umfassendsten Bewegungs-Methoden überhaupt.

Traditionelle Praktiken spezialisieren, moderne Praktiken spezialisieren ebenso. RIVERS hebt die Spezialisierung auf (aber nicht die Differenzierungen der Spezialisierung). Damit werden willkürliche Einschränkungen in Bezug auf unsere Bewegungen aufgehoben. Nicht spezialisieren und reduzieren stehen im Vordergrund, sondern weiten und variieren. Damit dies nicht beliebig wird und eine optimale Praxis-Struktur gewährleistet ist, braucht es ein klares, fundiertes Konzept auf der Höhe der Zeit. Ein differenziertes System, das Differenzierung fördert. Das ist RIVERS.

Spezialisierte Methoden sind nur in sich selbst gültig. Traditionen sind beschwert. Sie sind auf der Grundlage von Philosophien und Bewusstseins-Strukturen entstanden und zusätzlich durch die Jahrtausende verwässert oder verkompliziert worden. Traditionen sind männlich geprägt und basieren auf einer dualistischen Weltanschauung. Selbst wenn sie diese Dualismen zu überwinden versuchen, machen sie dies mehr oder weniger offensichtlich in einer Reduktion auf ein Eines. (Monismus. Selbst die wissenschaftliche Suche nach einer Weltformel ist Ausdruck desselben Monismus.) RIVERS ist leicht. RIVERS hat kein metaphysisches System. Die Methodik hat aber klare Strukturen, welche die Erfahrung und Interpretation von Umfassenderem ermöglichen.
Als Kind unserer Zeit entspringt RIVERS unmittelbar einem integralen Bewusstsein, wogegen Traditionen ihre Wurzeln in archaischen, magischen, mythischen Bewusstseinsstrukturen haben (und zum Teil immer noch so funktionieren, oder eben auf dieser Grundlage, die nicht erneuert wird, nicht mehr funktionieren). Das integrale Bewusstsein zeichnet sich dadurch aus, dass es die Vernetzung der Dinge sieht und fördert, ohne diese Dinge dafür auf einen gemeinsamen Nenner einebnen zu müssen (wie es der Pluralismus der Postmoderne tut). Widersprüche sind in diesem Bewusstsein nicht Konflikte, sondern setzen Wachstums-Potenziale frei.

Zu der dualistischen Weltanschauung gehört die Trennung von Körper und Geist. RIVERS überwindet diese Trennung, indem wir Einzelnes als Teile des Ganzen erfahren, welches sich nicht auf etwas reduzieren lässt. Anders gesagt erfahren wir Körper und Geist als verschiedene Gestalten desselben, wenn man sie aus verschiedenen Perspektiven betrachtet. RIVERS ist zwar eine Bewegungs-Methode, aber damit auch immer ein Wahrnehmungs-Training. Der Dualismus, der die letzten 2500 Jahre geprägt hat, wird durch eine neue Form von Erfahrungs-Möglichkeiten aufgehoben und in eine neue Art der Wahrnehmung überführt.

Zu der modernen Weltanschauung gehört die Trennung von Kunst und Therapie, Spiel und Spiritualität, Erholung und Welt. Für eine Schamanin alter Zeit war Kunst und Therapie noch ungetrennt, beziehungsweise ihre ganzheitliche Methode war nicht in zwei Methoden aufgeteilt. RIVERS hebt Trennungen von Kunst und Weg, innen und außen, Therapie und Kreativität auf. Denn diese Einschränkungen sind nicht in der Bewegung selbst angelegt. Sie sind nicht im Menschen angelegt, sondern in äußeren Systemen.