RIVERS Log

1:1 offeriert Bewegungs-Lösungen für deine Fragen betreffend Gesundheit, Fitness, Leistungsfähigkeit und Motivation.
Als dein Personal Trainer und Coach kann Martin deine individuellen Bedürfnisse und Ziele beurteilen und mit dir die optimale Strategie ausarbeiten.

Martin Schmid Movement Solutions

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Praktiziere nachhaltig. Extreme machen keinen Sinn. Finde einen Rhythmus, der deine Bedürfnisse befriedigt, dich fordert ohne zu überfordern, der dir Ressource ist, statt Ressourcen zu nehmen, und der Integration und Regeneration gewährleistet.
In dieser Weise kann sich deine Praxis konstant vertiefen.
(Und, um das Offensichtliche auszusprechen: So wie du mit dir umgehst, gehst du mit deiner Umwelt um.)

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Aus einer Antwort an eine Studentin

Yoga ist, wie Taiji und Qigong auch, ein körper-basierter Weg, der sich über Jahrtausende oder Jahrhunderte bewährt hat. Bewegungsfreude zu wecken und zu erhalten ist in unserer Zeit, wo Bewegung nicht mehr ein „Muss“ ist, um zum Beispiel zu Nahrung zu kommen, ganz zentral. Bewegung wurde in ganz anderer Weise ein „Muss“. Um physisch, psychisch, seelisch, geistig fit zu bleiben. Um Mensch zu bleiben. Wir wissen und es freut uns, dass in dir diese Freude wieder geweckt wurde. Die Werkstatt ist ein Ort des Bewegens und Erlebens, und das wird sich auch ohne sie so weiterführen. Denn, so ichzentriert das auch klingt, es ist so: die Werkstatt ohne uns ist einfach ein schöner Raum. Wo wir sind, initiieren wir Bewegen und Erleben. Bewegen und Erleben werden sogar noch verstärkt werden, denn die Natur ist ein großartiger Verstärker, und es werden vermehrt Angebote draußen stattfinden.
Die notwendige Sichtbar-Werdung innerer Prozesse in Bezug auf Bewegung selbst ist für uns ein großes Thema, da alle unsere Arbeit auf der über Jahrzehnte gewachsenen Gewissheit beruht, dass Körper und Geist nichts Getrenntes sind. Daher ist für uns als Initiatoren eines solchen Prozesses das Kriterium für geistige/psychische Prozesse, dass sie sich in neuen physischen Bewegungen, das heißt in freierer Bewegung, manifestieren. Dann ist der Prozess „angekommen“. Die Beobachtungs-Kriterien dazu sind Stabilität, Agilität, Flexibilität, Elastizität, Mobilität und Fluidität. Ein weiteres Kriterium ist dann, wie sich diese Bewegungen in Interaktion und Spontaneität bewähren und weiter entfalten. Darum sind uns Open Hands und weitere Interaktions-Module so wichtig.

Die eine traditionelle Methode fördert mehr die einen, die andere Methode mehr die anderen der eben genannten Aspekte. Das wertet keine der Methoden und Traditionen oder das persönliche Erleben der Praktizierenden ab, also auch dein persönliches Erleben nicht. Für unsere ganz persönliche Arbeit, die immer auf Authentizität beruht, ist es wichtig, immer noch deutlicher und einfacher einen Weg zu finden, der alle diese Aspekte fördert. Der meditative Teil geht dabei in keiner Weise verloren, sondern ist der Container dafür. Die Kultivations-Dynamik, eines der Schlüssel-Elemente von RIVERS, ist der meditative Teil.
Mehr dazu wird es auch im Workshop „Meine Art. Mein Weg“ geben am 22.02.

Du hast dir in den letzten drei Jahren viele Werkzeuge erarbeitet, mit denen du sowohl deinen Weg eigenständig gehen kannst, mit denen du aber auch neue Lehrer auswählen kannst. Du kannst die richtigen von den falschen unterscheiden. Und Schein-Lehrer gibt es gerade im Yoga-Bereich unzählige. Diese Werkzeuge sind das beste, was der Lehrer vermitteln kann.

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Wenn du nur grün magst, wirst du den Regenbogen nicht schätzen. Wenn du das Spektrum magst, hast du an jedem Regenbogen Freude.
RIVERS ist ein Regenbogen.

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Natürlich gibt es seit Jahrtausenden körperbasierte Bewusstseins-Wege. Zum großen Teil fußen sie aber ganz klar auf einer dualistischen Körper-Geist-Weltanschauung. Auf einer Befreiungs-Theologie. Auf einer Vorstellung der Großen Kette des Seins, Stufen vom Materiellen und Weltlichen hinauf zum Spirituellen und Göttlichen. Je dichter desto weltlicher, je subtiler desto göttlicher. Nun ja. Alte Zöpfe.
Darum ist RIVERS kein Bewusstseins-Weg, sondern ein Bewegungs-Weg, und damit ein Vernetzungsweg. RIVERS gebraucht den Körper nicht als Objekt, als Mittel zum Zweck, oder als Materie mit dem alleinigen Ziel, sie zu transsubstanzialisieren. Wir subtilisieren zwar, verwesentlichen sogar, doch das alles geschieht mit und im Körper, ohne ihn geht es nicht. Es ist ein Prozess, der nie abgeschlossen ist. Wir transsubstanzialisieren nichts. Wenn man diesen alten Dualismus endlich mal hinter sich lässt, wird das alles klar. Ihn hinter sich zu lassen ist eine Station, an der man auf einem integralen Bewegungs-Weg unweigerlich vorbeikommt, wenn man sich nicht selbst auf den alten Zöpfen steht. Öffnen ist der Schlüssel.

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Sofern du kein Performer bist, ist es unwichtig, wie es aussieht. Es ist wichtig, wie es sich anfühlt.

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Erinnere dich an den Anfang

Dieser Brief wird diese Woche in der Werkstatt verteilt

In meiner jahrzehntelangen Bewegungs-Praxis ist dies ein Mantra von mir: Remember why you started. Erinnere dich, warum du begonnen hast. Denn es gibt Zeiten der Veränderung im Leben, der Nicht-Veränderung (also scheinbarer Stagnation) in der Praxis, des Unmotiviert-Seins. Das ist die Gelegenheit, sich diese Frage zu stellen. Dieses Er-Innern und Ausrichten ist ein Kern jeder der Bewegungs-Formen, die wir in der Werkstatt erforscht haben. Ich persönlich stelle mir diese Frage nicht nur in den eben erwähnten Zeiten. Sondern am Anfang jeder Bewegungs-Session. Und vielleicht ist die Frage für dich auch wichtig. Ich bin mir ziemlich sicher. ...lies weiter

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Es gibt kein Ende. Es gibt nur Flüsse, Brücken, Kreise und Spiralen. Und den Ozean der Bewegung.

RIVERS Bridge

Der Übergang wird eingeleitet, die Brücke steht schon. Die Bewegungs-Werkstatt in Affoltern am Albis wird auf den 24.02.2020 ihre Türe schließen. Golden River (der Name der Werkstatt) mündet in RIVERS. RIVERS wird, was es schon immer war: nomadisch. Zu diesem Anlass wird heute diese Website aufgeschaltet. Es finden bis zur Schließung, für den Übergang und die Fortführung verschiedene Events statt. Der RIVERS Circle wird initiiert. 1:1-Sessions sind weiterhin möglich und werden empfohlen, zudem gibt es entsprechende Angebote für Schulen und Business. Movement Circle, Sessions, Korsika und die sich im Aufbau befindende Video-Plattform @Home bilden zusammen ein kraftvolles und umfassendes Bewegungs-Netz für Bewegungsbegeisterte und solche, die es werden möchten.

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Aus aktuellem Anlass ein RIVERS Special

RIVERS Special

Unter der Werkstatt fließt ein Gewässer, ein Bach möchte man sagen, doch für manche ist dies eine Untertreibung, ein Fluss sagen daher andere, und man mag es ihnen nicht verübeln. Das eine ein wenig untertrieben, schließlich ist jenes unbesagte Gewässer schon lange unterwegs, durch Ebenen und Wälder ist es präsent und hat diese schon entscheidend mit geprägt, daher, und aus rein erzählerischen Gründen, neige ich dazu, es Fluss zu nennen, auch wenn sicher Übertreibung dabei ist, und vielleicht auch etwas Nostalgie, ... lies weiter

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Movement notes

Bewegungsnotizen

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Es ist von außen wohl kaum nachvollziehbar, wie sehr ich an einem Wort arbeite, bis es gefunden ist, oder an einer Formulierung. Wie sehr ich ringe, die Dinge klar präsentieren zu können, ganz, nicht nur die Hälfte, nicht ein Hörensagen oder ein Bruchteil des Potenzials. Jetzt ist es die Definition integraler Bewegung, die differenziert und verfeinert wurde:

Integrale Bewegung ist deine Ganzheit, die sich bewegt, fließt und wächst wie ein Fluss. Hier wird auch die soziale und kulturelle Bewegungs-Entwicklung nachvollzogen: einerseits im Ausdruck, in der Geste, im Tanz; andererseits vom Spiel über den Kampf hin zur Kampfkunst. Bewegung, Empfindung, Zustand und Interpretation bilden ein differenzierbares, aber untrennbares Ganzes.

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DANCING TREE auf Instagram. Ein Weihnachtsbaum der besonderen Art.

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Ich habe eine Anmerkung geschrieben, welche am Ende der Videos erscheint. Wir hoffen, damit einer zu einfachen Kategorisierung den Wind aus den Segeln zu nehmen. RIVERS besteht aus 10 Verben, nicht aus festen Formen. 

Hinweis
Dieses Video zeigt nicht das gesamte Bewegungsspektrum, welches RIVERS bietet, sondern nur einen kleinen Ausschnitt. Die Bewegungen, die sich in einem Kurs ergeben, sind vielleicht ähnlich, vielleicht ganz anders. RIVERS ist ein Bewegungs-Abenteuer. Finde selber heraus, welche Bewegungs-Qualitäten in dir schlummern!

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Repetition ohne Wiederholung. Das wird möglich, wenn du die Bewegung sich entwickeln lässt, und wenn sie dich gestalten kann.

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Es ist wichtig, dass wir kultivieren. Wir wirken so „von oben nach unten“ auf die Bewegung ein. Dies ist ein Differenzierungs-Prozess. Ebenso wichtig ist dann das Vergessen, damit das Körper-Wissen in Aktion treten kann. Wir wirken so „von unten nach oben“, die Bewegung differenziert und integriert sich selbst.

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MOVEMENT ADVENTURE CORSICA 2020 PART 1 auf Instagram. Schwiizertütsch, Deutsch und Englisch.

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Du kannst nicht auf zehn Aspekte achten, während du dich bewegst. Paralyse durch Analyse wäre die Folge. Aber du kannst jeden einzelnen Aspekt (die zehn Verben) abwechselnd differenzieren und wieder ins Ganze integrieren, bis daraus eine einzige stimmige Gesamtbewegung wird. Diese zehn Differenzierungen kannst du meistens in ein und derselben Bewegung erforschen und so die Tiefe und Fülle der Bewegung ausloten. Was du findest, wird sich in andere Bewegungen transferieren. Einzelaspekte trainieren heißt, Erinnerungen zu schaffen. Dadurch wird Bewegung funktional, stimmig, reich.
Vergiss dann alles und lass den Körper sich an alles erinnern. Während du dich einfach bewegst, bewege dich einfach. Bewegung formt sich selbst, und dich mit ihr. Die Bewegung fühlt sich mehr oder weniger stimmig an. Es geht immer um Stimmigkeit. Darum lernen wir zu empfinden, nicht um die eigenen psychischen Prozesse in den Vordergrund zu stellen. Der Stimmigkeits-Barometer ist die innere Instanz, welche dir Feedback von der und über die Bewegung gibt. Der äußere Barometer ist die Effektivität der Bewegung. Dieses Feedback erhältst du, wenn du etwas wirfst, wenn du eine Distanz überwindest oder in Interaktionen.

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Movement Adventure Corsica 2019

Analoge Erinnerung an Korsika 2019

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Plötzlich schaust du nicht mehr nur in den Himmel. Du atmest seine Farbe. Du verschmilzt.
Das ist nicht der Grund, warum wir uns bewegen. Aber das ist das, was passieren kann.

Der ganze Körper wird zu einem Wahrnehmungsorgan.
Das ist der sechste Sinn.

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Wir arbeiten nicht mit unzähligen Bewegungen und Techniken. Wir bauen vielschichtige Lernfelder auf und setzen gezielte Impulse. Denn das Wissen, wie du dich bewegen kannst, steckt (immer noch) in deinem Körper. Wir fördern strukturierte Spontaneität.
Vielschichtige Lernfelder und gezielte Impulse, die vielschichtige und vielseitige Bewegung fördern. Damit erübrigt sich eine unnatürliche Aufteilung von Bewegung in einen Trainingsplan, wie sie im Fitness-Bereich üblich sind. Aufwärmen, Kardio, Kraft. Solche Aufteilungen sind

  • demotivierend (da nicht die Bewegung im Zentrum steht, sondern ein davon abhängiges Resultat),
  • unnatürlich (Kinder wärmen sich auf dem Spielplatz nicht erst auf, Ureinwohner stemmen keine Gewichte, tragen aber manchmal schwer),
  • langweilig (Isolation und Repetition, das ist in dieser Kombination auch nicht das, was uns im Alltag anspricht. Vernetzung und Repetition ist ein anderes Thema)
  • und oftmals ungesund (wenn beispielsweise durch eindimensionale Isolationen einzelne Muskeln trainiert und dadurch einzelne Gelenke überbelastet werden, was zudem wieder unnatürliche und langweilige Bewegungen sind. Ein anderes Beispiel ist, aus dem Quintett Stabilität, Flexibilität, Mobilität, Elastizität und Fluidität die Flexibilität heraus zu lösen und allein zu trainieren).

  • Das bedeutet natürlich nicht, dass man andauernd einer überfordernden Vielschichtigkeit ausgesetzt ist. Gezielte Impulse setzen wir unter Anderem, indem wir komplexe Bewegungen in einfacheren (aber nicht weniger komplexen, was nur scheinbar ein Widerspruch ist) Bewegungen starten, auf die wir dann aufbauen. Was Kinder ganz natürlich machen, sich in steigende Komplexität hinein bewegen (krabbeln, aufstehen, gehen, rennen, hüpfen, springen), und was wir in jedem guten Lernprozess auch machen, gibt es natürlich auch bei uns. Wir trennen jedoch nicht die Grammatik vom Sprachfluss und Wörter von in Sätze gebrachten Interaktionen. Denn so lernt man - natürlich - auch keine Sprache. Und Bewegung ist, unter Anderem, Sprache, so wie Sprache Interaktion ist.

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    Komplexe Systeme wie Bewegung erfordern eine echte Einfachheit in der Herangehensweise, die nicht vereinfacht, reduziert oder verfälscht, sondern welche diese Komplexität voll entfaltet.

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    Movement Adventure Corsica 2019

    Analoge Erinnerung an Korsika 2019

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    Willst du etwas ändern, ändere die Gestalt deines Atems.

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    Subtile Bewegungen haben in einem gewissen Sinn mehr Subtilisierungs-Potenzial als weniger subtile. Das leuchtet ein. Doch es hat einen Haken. Natürliche und integrale Bewegung, egal wie sie aussieht, hat immer ein enormes Subtilisierungs-Potenzial. Ob schnell oder langsam, Kraft und Ausdauer fördernd, auf den Füßen oder auf den Händen stehend. Schau dir zum Beispiel Roger Federer an. Schnelle, kraftvolle Bewegungen. Aber subtilisiert bis zur absoluten Meisterschaft.

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    Es gibt bei Erwachsenen diese allgemeine Haltung, einen Bewegungsablauf von Anfang an richtig machen zu wollen, um „keine Fehler einzuüben“. Ein Kind würde nie auf diese Idee kommen. Darum lernt es.
    Skizziere Bewegungen. Mach sie immer deutlicher. Du kannst aber nicht davon ausgehen, von Anfang an das fertige Gemälde zu produzieren.

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    Die Leichtigkeit der Bewegung. Leichtigkeit beinhaltet die Flow-Qualität, und die Flow-Qualität beinhaltet die zentralen Elemente der Stabilität, Agilität, Mobilität, Flexibilität, Elastizität, Fluidität, Stärke, Kraft und Ausdauer. Doch Leichtigkeit geht darüber hinaus. Denn Flow beschreibt eine gewisse Form der Bewegung. Die Leichtigkeit jedoch ist ein Ideal, welches in jeder Bewegungsform aufscheinen kann. In jeder normalen, alltäglichen Bewegung, selbst im Unbewegten, in einer Sitzhaltung etwa, oder in der Atembewegung, in der Struktur. Diese Struktur ist von Räumen durchwoben und wird vom Atem gestützt.
    Leichtigkeit ist frei von Sentimentalität, entfremdeter Tradition, von physischem und metaphysischem Ballast, von Bewegungs-Schablonen und -Stereotypen. Leichtigkeit ist frei vom Alten, Fremden und Unauthentischen. Leichtigkeit ist einfache Bewegung, ungeschmückt, ungeschnörkelt, frei. Sie zeigt sich unmittelbar. Leichtigkeit, ist, natürlich, das Gegenteil der Schwere. Auch der Bedeutungsschwere.
    Die Leichtigkeit kommt aus der Natürlichkeit, der Stimmigkeit, den Rhythmen, der Spirale. Sie kommt aus der integrierten Struktur, aus faszialer Kraftübertragung, aus der Nicht-Trennung von Atembewegung und Bewegung des ganzen Körpers. Sie kommt aus dem Wahrgenommen-Sein. Sie ist beobachtet, ohne bewertet zu sein, empfunden, ohne dramatisch oder romantisch zu sein. Leichtigkeit ist das bewegte Leben, wie es ist, ohne große Gesten und poetische Aufladung, und doch unmittelbar berührt und berührend. Sie entsteht in jedem Moment, einfach, friedvoll, kraftvoll und doch unspektakulär, selbst im komplexen und konfliktgeladenen Umfeld. Wir erreichen diese Leichtigkeit durch all dies. Durch das Weglassen all dessen, was nicht leicht ist.

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    Das Korsika-Video zum MOVEMENT ADVENTURE CORSICA 2020 ist online.

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    Movement Adventure Corsica 2019

    Analoge Erinnerung an Korsika 2019

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    Natürliche Bewegung offenbart. Sie offenbart, wo die natürliche Dynamik gestört ist. Integrale Bewegung offenbart. Sie offenbart, wo die integrale Dynamik gestört ist.

    Sie erzeugen keine Blockaden. Sie machen diese bewusst.

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    Mach Bewegungen langsam, sehr langsam, (falls es die Bewegung erlaubt), bis du die Integrität und Funktionalität findest. Danach kannst du, je nach Bedarf, Gewichte und Tempo dazu geben.
    Eine instabile Struktur zu belasten ist pure Dummheit. Sind die Struktur und die Bewegung so stabil, dass sie nicht gefährlich werden können, kannst du sie durch Gewichte und Tempo optimieren, ebenso durch Bälle, die du werfen kannst, um den Effekt deiner Bewegung zu sehen. Sie geben dir Feedback, wie funktional deine Bewegung ist und was du optimieren kannst. So entsteht eine Wechselwirkung. Nimm Gewichte, erspüre, lege sie weg und bewege dich ohne sie. Differenziere, integriere. Nimm die Gewichte wieder, und so weiter. Variiere das Tempo. Erinnere dich: dein Körper weiß. Du musst ihn nur wissen lassen. Höre hin.

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    Be the first. Sei der erste. Als wärst es du, die/der diese Bewegung das erste Mal manifestieren würde. Niemand kann dir dabei helfen als deine Wahrnehmung und dein Körper-Wissen. Denn so hast du dich bewegen gelernt. Niemand hat dir erklärt, wie du Krabbeln musstest. Aufstehen. Gehen. Rennen. Klettern. Fahrrad fahren.

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    Wenn du den harten Teil nicht durcharbeitest, wirst du das Subtile nicht erleben können. Du wirst eine dissoziierte Subtilität erleben, eine ungeerdete Subtilität, eine sehr kleine Bandbreite der Subtilität. Aber du wirst nie die subtile Fülle einer komplexen Bewegung erleben, die volle Subtilität deines Körper-Seins, die Möglichkeiten deines Werdens. Die Arbeit mit den grundlegenden Bewegungsarten des Menschen (stehen, gehen, laufen, tragen und werfen) ist so wichtig, wie sie eine Reise ins Subtile ist. Die Kultivierung der neun essentiellen Eigenschaften (Stabilität, Agilität, Flexibilität, Elastizität, Mobilität, Fluidität, Stärke, Kraft und Ausdauer) ist das Tor zur Fülle.

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    Im Hintergrund

    Habe uns zufällig im Netz im Hintergrund gefunden. Workshop mit Farid Herrera im April 2019 #lifelonglearning

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    Eine der großen Benefits von 30 Jahren Praxis und 22 Jahren Unterricht ist die Gewissheit, dass eine beständige und intelligente Praxis einen integrativen Prozess aufrecht erhält. Alles steuert mit einem solchen Weg unweigerlich auf Integration hin, selbst wenn das nicht immer so aussieht. Es sieht nicht so aus, weil zwar alles auf Integration hinsteuert, aber nicht alles integriert wird. Manches wird kompostiert und in einen neuen Kreislauf geschickt.
    Durch diese Erfahrung verlagert sich der Fokus des Unterrichts auch immer noch mehr auf das Fördern von Selbstverantwortung und dem Aufbau einer intelligenten Bewegungspraxis. Wir spannen einen großen Bogen. Das, was wir vermitteln, soll auch noch in 20, 30 und 60 Jahren greifen und funktionieren. Dieser große Bogen ist unser Ziel, und nicht Wellness und erhabene momentane Zustände. Diese sind flüchtig.
    Diese Gewissheit und Zuversicht hat Hand und Fuß, sie gründet in 30 Jahren Erfahrung und hat also eine ganz andere Substanz, als wenn sie von jemandem kommt, der diesen Weg erst seit Kurzem geht.
    Die Aussage, dass die Integration mit beständiger, intelligenter Praxis unweigerlich kommt, ist aber oft nicht das, was die Schülerin/der Schüler gerade hören will. Man möchte Instant-Tipps, die sofort und nachhaltig Wirkung zeigen. Doch so funktioniert ein Weg nun mal nicht. Wir bleiben deshalb dabei. Der große Bogen zählt.

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    RIVERS ist nicht Trauma-Therapie. RIVERS bezieht Trauma wie folgt ein: Der Schlüssel zur Trauma-Heilung ist nicht, die Trauma-Erfahrung wieder zu erleben oder Traumas auch nur zu wecken, sondern neue Erfahrungen für den Körper zu schaffen, die den Empfindungen des Traumas etwas Positives gegenüberstellen und der Person ein Gefühl der Kontrolle geben. Der Körper kann neu beheimatet werden. Solche differenzierten, guten Erfahrungen kann RIVERS bieten.

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    Das Archiv. Seit 1996.
    Im alten Design.
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